Chronik

 

Die Gründung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war im Frühjahr 1960...

...als sich einige musikbegeisterte Mädchen und Jungen bei einem Mann namens Bruno Schröder trafen. Wie seinerzeit schon jeder wußte, war Bruno Schröder ein Meister auf dem Akkordeon. Und eben dieses Akkordeonspielen wollten seine jugendlichen Anhänger bei ihm lernen. Er war sofort und ohne Zögern bereit, ihnen die Noten, Grundbegriffe und dann allmählich das Akkordeonspielen beizubringen.

 

 

 
      Dirigent Bruno Schröder mit Albrecht Freudenmann, Heiderose Thomma und Elke Gerschau (Mai 1960)  
 


Es war dabei für Bruno Schröder eine Selbstverständlichkeit, ohne einen Pfennig Gegenleistung zu unterrichten. Aber dem noch nicht genug, schrieb er für jeden einzelnen Spieler die Noten selbst, so daß auch hier in keiner Weise Kosten entstanden. Sein Idealismus ging sogar so weit, daß er nach den wöchentlichen Proben bei sich zu Hause die jungen Anfänger mit Limonade und Keksen verköstigte. So steigerte sich natürlich der Eifer und die Begeisterung für´s Akkordeonspiel von Probe zu Probe.

Nach etwa einem Jahr intensiven Übens hatte Bruno Schröder seine Schützlinge so weit, daß sie das erste Mal öffentlich auftreten konnten. Dieser Auftritt fand bei den Mitbürgern der Gemeinde eine so große Resonanz, daß wenig später schon die ersten Geldspenden bei Bruno Schröder eintrafen. Doch davon wollte der gar nicht materiell eingestellte Ausbilder nichts wissen und verteilte das Geld unter den Spielern.

Als jedoch mit der Zeit weitere Spenden eintrafen, mußte überlegt werden, wie das Geld nutzbringend angelegt werden könnte: die Idee einer Vereinsgründung wurde geboren. Als Bruno Schröder diesen Gedanken seinen Schülern unterbreitete, waren diese durchweg begeistert von seiner Idee.

Das war der Beginn des Akkordeonclubs Hirschau, der bis in die heutige Zeit ein unentbehrlicher Träger kulturellen Lebens der Gemeinde Hirschau ist.